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Lokale Hyperthermie

Die lokale Hyperthermie kann durch externe, intraluminale (=Hohlorgan, wie z.B. Harnblase) oder interstitielle (= im Organgewebe) Methoden erreicht werden.

Die externe Anwendung von Wärme wird für die Ober­flächen­-, Halbtiefen- und Tiefenhyperthermie benutzt. Mit z.B. kapazitiv gekoppelten Elektroden oder radiativen Hochfrequenzmethoden können Teilkörper-Hyperthermien erzielt werden.

Lokale Oberflächenhyperthermie

Die lokale Oberflächenhyperthermie wird bei begrenzten Tumoren angewendet, die auf der Haut oder dicht darunter liegen.

Bei diesem Verfahren wird ein Applikator über der Hautstelle befestigt, unter der der Tumor liegt. Der Applikator ist mit Wasser gefüllt und aus flexiblem Silikonmaterial. Im Applikator befinden sich Elektroden, die den betroffenen Bereich mit hochfrequenten Wechselstrom versorgen. Zwischen Applikator und der behandelten Stelle des Körpers muss stets eine Wasservorlaufstrecke zur Ankopplung, der so genannte Wasserbolus, positioniert werden.

 

Lokale Tiefenhyperthermie

Mit der lokalen Tiefenhyperthermie wird eine umschriebene Region des Körpers behandelt. Die im Gewebe erzeugte Temperatur liegt zwischen 38°C – 41°C.